Jupiter ist in der ersten Jahreshälfte zu sehen, am besten im Februar. Bis Sommerbeginn wird er sichtbar sein, wird aber immer kleiner.
Saturn betritt im Spätsommer den Abendhimmel, am 21. September steht er in Opposition. Die Sternwarte veranstaltet am 21. und 28.9. spezielle Führungen (ab 20 Uhr), aber auch in den Wochen danach ist der Saturn ein lohnenswertes Beobachtungsziel.
Die übrigen Gasriesen, Uranus und Neptun, sind stets weit weg von uns, unspektakulär zu beobachten, ohne dass man Ringe oder Details erkennen könnte. Außer auf speziellen Wunsch, tauchen sie in unserem Beobachtungsprogramm nicht auf.
Mars braucht noch bis Februar 2027, bis er das nächste Mal in Oppositionsstellung kommt. In Opposition sind uns Planeten besonders nah, aber auch hier gibt es enorme Schwankungen: Trennten uns 2003 nur 56 Millionen Kilometer, der kleinstmögliche Wert, liegen wir diesmal bei 101 Millionen Kilometern. Also fast dem doppeltem, was zugleich der größtmögliche Wert ist. Die Sichtbarkeit wird wenig ausgeprägt sein.Spannend wird es in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober, wenn der Mars durch den Sternhaufen M44 zieht.
Venus kann man bis in den September abend gesehen werden. Die Beste Sichtbarkeit ist im Mai und Juni. In der zweiten Juni-Woche kommen sie und Jupiter sich sehr nahe.
Merkur ist stets nahe der Sonne, ab und zu geht es sich dann doch aus, dass man ihn erblickt. Die nächste Chance gibt es abends vom 22.5. bis 22.6.. Gegen Ende ist der Jupiter in der Nähe, am 16.6. ist der (Neu-Mond) nahe.Eine Morgensichtbarkeit gibt es von Ende Juli bis Mitte August, ebenfalls mit Jupiter in der Nähe.Abermals am Morgen sieht man Merkur von Mitte November bis ins erste Dezemberdrittel.
Der Mond ist unser ständiger Begleiter. Zweimal wird er dieses Jahr vom Erdschatten verfinstert. Das eine Mal ist es zwar total, aber von uns aus nicht beobachtbar. Das zweite Mal ist am Morgen des 28. August, da sind nur 93% des Mondes bedeckt. Aber nicht mal das können wir beobachten, da der Mond während der Verfinsterung schon untergeht.Weltweit findet am 19.9. die Nacht der Mondbeobachtung statt. Die Sternwarte macht mit, um 19 Uhr geht es los!
Die Sonne wird am Abend des 12. August zu 89% verfinstert. Das ist die stärkste Finsternis seit jener vom 11.8.1999. Wer sie total erleben will, muss nach Grönland, Island oder Spanien fahren. Die Sternwarte wird an diesem Tag ab 19 Uhr geöffnet sein.
Sternschnuppenströme gibt es immer wieder. Der Standort mitten in der Stadt ist für die Beobachtung aber eher ungünstig, außerdem kann man Sternschnuppen nicht mit dem Fernrohr beobachten; man hat ja nur leuchtende Luft vor sich.
Kometen gibt es fast ständig, selten sind sie aber spektakulär anzusehen.
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